Wie ist eine Solaranlage aufgebaut?

Die Bestandteile einer Solaranlage

Eine Solaranlage, egal ob Solarthermie oder Photovoltaik besteht immer aus verschiedenen Elementen.

Bei einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen das wichtigste Element. Im Normalfall wird nicht nur eine Solarzelle eingebaut, sondern mehrere miteinander verbunden. Soll die Spannung, die erzeugt wird, steigen, werden mehrere in Serie hintereinander geschaltet, soll jedoch die Stromstärke erhöht werden, müssen die Solarzellen parallel geschaltet werden. Direkt an den Solarzellenverbund können verschiedene Geräte angeschlossen werden. Soll der erzeugte Strom direkt ins Stromnetz eingespeist werden, muss ein Wechselrichter an die Solarzellen angeschlossen werden. Dieser erzeugt aus dem Gleichstrom, den die Zellen liefern, den im Netz üblichen Wechselstrom. Soll die produzierte Energie aber gespeichert werden, muss ein Akkumulator angeschlossen werden, der je nach Speicherkapazität mehr oder weniger Raum annimmt. Auch eine Kombination von beiden Geräten ist problemlos möglich. So kann zum Beispiel erst ein Akkumulator angeschlossen werden, der den Strom speichert und erst danach ein Wechselrichter, der nur den überschüssigen Strom umwandelt und ins Versorgungsnetz einspeichert.

Eine Solarthermieanlage ist anders aufgebaut. Der wichtigste Bestandteil ist hier der oder die Sonnenkollektoren, durch die die Wärmeflüssigkeit läuft. Dieser in sich geschlossene Kreislauf wird ist dann in den meisten Fällen an einen Wärmetauscher angeschlossen, der die Wärme in einen weiteren Kreislauf umleitet, beispielsweise in das Heizungsnetz oder die Warmwasserversorgung eines Haushalts. Dazwischen ist noch ein Regler geschaltet, mit dem die Energieabgabe eingestellt werden kann. Denkbar sind beispielsweise auch direkte Anschlüsse an bestimmte Verbrauchsstellen, beispielsweise ein Schwimmbad kann so ausschließlich über Solarenergie beheizt werden.

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