Nachteile der Photovoltaik
Leider hat die Photovoltaik nicht nur Vorteile, in der Technik steckt auch der ein oder andere Nachteil. Das größte Problem ist derzeit der theoretische Flächenbedarf. Die Leistungsdichte ist bei Solaranlagen leider noch immer sehr gering. Sie wird in Watt pro Quadratmeter gemessen. Eine halbwegs aktuelle Anlage erreicht derzeit eine Leistung zwischen 8 und 15 Watt pro Quadratmeter. In den nächsten Jahren wird die Effektivität der Solarzellen aber noch deutlich ansteigen.
Außerdem ist die Photovoltaik stark von der eingestrahlten Sonnenmenge abhängig. Nachts produziert die Anlage naturgemäß keine Energie und bei einem wolkenverhangenen Himmel ist die Leistung der Anlage viel geringer. Im Winter wird zudem noch weniger Energie als im Sommer produziert, weil die Sonnenzeiten durch die Jahreszeit kürzer sind. Unter diesen Schwankungen leidet auch die Stromabgabe. Wenn eine Photovoltaikanlage kontinuierlich Strom abgeben soll, sind aufwendige Speicher notwendig, die den Gesamtwirkungsgrad der Anlage weiter heruntersetzen, weil auch bei der Speicherung und der Wiederabgabe der Energie Verluste entstehen.
Zudem arbeiten die meisten Anlagen nur bei relativ niedrigen Temperaturen mit der Maximalleistung, werden sie durch die Sonnenstrahlung weiter erwärmt, können sie nicht mehr mit der höchsten Leistung Energie erzeugen.Photovoltaikanlagen produzieren außerdem ausschließlich Gleichstrom, der so nicht direkt ins Stromnetz eingespeist werden kann. Dafür ist ein spezieller Wechselrichter notwendig, der noch einmal zusätzlich den Wirkungsgrad der Anlage senkt, weil beim Umwandeln immer Verluste entstehen. Diese lassen sich nicht einmal mit den modernsten Wechselrichtern verhindern.