Vorteile der Solarthermie
Genau wie auch die Photovoltaik ist auch die Solarthermie in menschlichen Zeiträumen nahezu unbegrenzt verfügbar. Die Sonne wird vermutlich erst in mehreren Milliarden Jahren verglühen und so lange steht die Sonnenenergie jedem unbegrenzt zur Verfügung. Der Betrieb einer Solarthermie-Anlage ist zudem Co2-emissionsfrei und damit umweltfreundlich im Betrieb. Im Vergleich zu einer Photovoltaikanlage fallen bei einer solarthermischen Anlage auch weniger Abgase während der Produktion an, die Herstellung ist außerdem nicht so aufwendig.
Zusätzlich ist es mit einer Solarthermie-Anlage möglich, die Erdöl- oder Gasverbrauch eines Hauses deutlich zu senken, wenn die Anlage zur Heizungsunterstützung genutzt wird. Dadurch werden nicht nur die laufenden Kosten des Eigentümers gesenkt, sondern auch die CO2-Emissionen weiter gesenkt. Theoretisch können Solarthermie-Anlagen sogar nicht zur Erwärmung von Brauch- und Heizungswasser genutzt werden, sondern mit leichten Modifikationen auch zur Kühlung von Gebäuden. In günstig gelegenen Gebieten kann so die Effektivität der Anlage verbessert werden und sie kann ganzjährig voll ausgenutzt werden (im Sommer zur Kühlung und im Winter zur Heizungsunterstützung).
Selbst im Winter können moderne Anlagen noch immer effizient arbeiten, weil nur eine geringe Erwärmung notwendig ist. Selbst ein Temperaturunterschied von nur wenigen Grad wird durch Wärmetauscher optimal ausgenutzt. Eine solarthermische Anlage kann den Energieverbrauch eines Hauses um bis zu 70% senken.